Hydrographie >
Manuelle Messungen in (sehr) flachen Gewässern
Die Messmethode hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten ab
Wenn zum Beispiel Sanierungspläne von innerörtlichen Grachten anstehen und diese wegen der technischen Einschränkungen von Sonar in flachen Gewässern nicht von dem Messfahrzeug zu bewältigen ist, dann bietet Geo Plus die manuelle Kartierung des Unterwasserbodens an.
Es wird mit Lotstöcken gearbeitet, die aus leichten Aluminiumbooten mit wenig Tiefgang bedient werden. Die Aluminiumboote können sehr leicht ins Wasser hineingelassen und wieder geborgen werden.
Genaue Lotungen mit einer von ihnen gewünschten Dichtheit sind durch Peilstöcke mit Tachymeter Spiegeln (im Zusammenhang mit einer Total Station am Rand) oder GPS Empfängern an der Spitze möglich. Wenn die Peilstöcke mit einem schmalen oder breiten Fuß ausgestattet werden, kann auch die Dicke der Schlammschicht festgestellt werden.
Peilstockmethode
- Fuß Ø 8 cm Unterkante Schlamm
- Fuß Ø 18 cm Oberkante Schlamm
- Visuelle Kontrolle mit Hilfe einer Bohrung
Nachteile- Arbeitsaufwendig
- Zwischen Lotungen keine Daten
- 'Subjektive Messung'
Vorteile- Hohe Genauigkeit
- Visuelle Kontrolle (vor allem beim Gebrauch einer Torfbohrung)
- Schnell und einfach einsetzbar (wichtig bei Abschlussmessung)